Hallo Taxi!

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Wenn man über alternative Verkehrsmittel nachdenkt, kommt man nicht so ohne Weiteres auf ein Taxi. Ist schließlich auch nur ein Auto. Interessant wird die Droschke aber dann, wenn man sie vielleicht nur für eine der beiden Fahrtstrecken einsetzt oder damit den Öffentlichen Nahverkehr ergänzt. Klar, Taxis sind nicht eben günstig. Aber ich glaube, dass sie manchmal zu Unrecht durch das Denkraster fallen.

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P wie “Plastikbecher”.

Plastikbecher und ihre Ökobilanz

Es ist ein wunderbarer Luxus: Bei einem Lauf bekommt man unterwegs ein Getränk gereicht. Dabei muss man sich um nichts kümmern, man lässt den Becher nach Gebrauch einfach unter sich fallen wie ein Hottentotte. Andere klauben das Geschirr wieder aus dem Gebüsch oder von der Straße. Im eigenen Garten oder auf dem heimischen Perserteppich wäre diese Art Trinkvergnügen deutlich geschmälert. Es ist einfach großartig. Aber nicht ohne Haken.

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Zieh! Mich! An!

Singlet

Im ersten großen Laufboom der 70er Jahre musste man sich über Laufbekleidung keine großen Gedanken machen. Das meistgetragene Kleidungsstück war die berühmte Baumwoll-Jogginghose, die heute nur noch zum TV-Marathon und für intensive Couching-Einheiten eingesetzt wird. Die Auswahl war klein und das Wort “Funktionskleidung” noch nicht erfunden. Heute laufen wir ohne Funktionskleidung nicht mehr aus dem Haus. Sie hat vor allem die Funktion, sehr schnell schlecht zu riechen, was die Hersteller auf die Idee brachte, antibakterielle “Ausrüstungen” einzusetzen. Da unsere Ausrüstung nun also ausgerüstet sein muss, kann man schon mal ins Grübeln kommen, wo das alles enden mag.

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Die Umwelt-Challenge.

Am 14.6. fand in Frankfurt die JP Morgan Corporate Challenge 2012 statt. Knapp 70.000 Läufer traten dabei an. Dazu ein paar Zahlen aus dem letzten Jahr: Für den Lauf von 5,6 km reisten 281 Firmenbusse an. 69.000 Plastikflaschen wurden ausgegeben, dazu 140.000 Becher. 32 LKWs waren in Frankfurt für Materialtransporte unterwegs. Eine echte Umwelt-Challenge – und das vor allem, damit Läufer auf 5.600 Metern nicht elend dehydrieren.

Was wohl das Finanzinstitut J.P. Morgan unternimmt, um diese Mengen für ihre Imageveranstaltung in die Atmosphäre geblasenes CO2 wieder auszugleichen?

Second life.

Laufschuh kaputt klein

Ein Laufschuh besteht aus verwirrend vielen Materialien. Die meisten davon sind Kunststoffe. Wer seine alten Schlappen im Garten vergräbt, kann jedes Jahr neu wieder danach schauen – sie werden immer noch da sein. Da sich leidenschaftliche Läufer in der Regel mehr als zwei Paar Schuhe jährlich anschaffen (Anzahl nach oben offen), sollte man sich durchaus Gedanken machen, wo denn das Jenseits für Laufschuhe liegen könnte. Laufschuhe sollten in den Himmel kommen, soviel steht schon mal fest, die Hölle würde nämlich die Verbrennung bedeuten und “thermische Verwertung” ist in der Recyclinghierarchie ganz unten. Hölle eben.

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