N wie “Nanosilber”.

Bild: istockphoto

Socken sind dazu da, damit man keine kalten Füße bekommt und die Schuhe nicht scheuern. Wenn sie schmutzig werden oder miefig, wäscht man sie. Das ist herrlich banal, aber man muss es nochmal hinschreiben. Als Hintergrund dafür, dass es seit geraumer Zeit Socken gibt, die eine “antibakterielle Ausstattung” haben. Vielleicht, damit die arme Socke sich keine Krankheiten einfängt? “Ganz falsch!” belehren mich die Produkttexte zu antibakteriellen Socken, es geht darum, dass die Socke keinen Geruch entwickelt. Und dass der Fußpilz nur ein ganz kleiner Champignon werden kann statt ein gemeiner Ritterling. Ob das wirklich gelingt, ist ungewiss. Denn dort, wo man sich Füße Funghi fängt, trägt man in der Regel keine Socken. Aber egal, es klingt nach einer Verheißung.
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Was Läufer pro Umwelt tun können.

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Lesen und Schreiben sind gut uns schön. Aber ohne Handeln geht es nicht, wenn das Projekt “Läufer pro Umwelt” einen Sinn bekommen soll. Ich habe dazu eine Liste von Vorschlägen, sie ist auch gleichzeitig der Spickzettel meiner guten Vorsätze. Denn dass ich darüber schreibe, bedeutet nicht, dass ich beim Thema Umweltbewusstsein ein Muster an Perfektion bin.

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D wie “Detox”.

Detox Logo

“Detox” ist eine im Sommer 2011 gestartete Kampagne von Greenpeace. Hintergrund dafür ist die Studie “Schmutzige Wäsche”, die belegt, welche ungeheuren Mengen giftiger Chemikalien bei der Textilherstellung in China in die Abwässer geraten. Untersucht wurden zwei Textilfabriken, bei denen etliche Sport- und Lifestylemode-Hersteller produzieren lassen, darunter Adidas, Nike und Puma.

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The good the bad and the ugly.

Frage 2

Im Jahr 2010 hat das Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer eine große Welle ausgelöst. Tier- und Umweltschutz waren plötzlich im Feuilleton angekommen. Und ich packte meine Überforderung anlässlich der moralischen Diskussion in einen Text. Er passt heute gut hierher, denn er zeigt, dass es nicht gelingen kann, wenn man antritt, um mit großer Geste die Welt zu retten. Aber dass es hilft, zu wissen, wer man ist und wer man sein will. Zum Beispiel eine Läuferin pro Umwelt.

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Weg damit.

Autoreifen Natur Titel

Jeder Läufer kennt das: man biegt um eine Kurve und starrt auf einen Haufen, der ungefähr so aussieht wie dieser hier. Und jedesmal krampft sich uns alles zusammen und die Frage: “Wie muss man gestrickt sein, um hier auf diese Weise seinen Müll abzuladen?” bleibt unbeantwortet. Vielleicht ist das auch besser so. Wenn es die eigene Hausstrecke betrifft, kann man feststellen, dass es oft ganz schön lange dauert, bis der Müll in der Natur entsorgt wird. Das hat auch damit zu tun, dass die “Wilde Ablagerung” wie es im Behördensprech heißt, noch nicht gemeldet ist. Je länger so ein Haufen liegt, desto mehr steigt aber die Gefahr, dass Farbe und Chemikalien in die Natur geraten oder weitere ganz helle Köpfe ihren Abfall dazu legen. Nicht nur aus ästhetischen Gründen muss der Abfall also weg.

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