Die Elektroschrott-Falle.

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Laufen ist eine unmittelbare Angelegenheit. Ein Läufer, zwei Füße auf dem Boden, fertig. Kein kostspieliges Equipment wie beim Radfahren oder gar Motorsport. Was zählt, ist der Mensch, nicht die Technik. Der moderne Läufer kommt dennoch kaum noch ohne Gadgets aus – vom Pulsmessgerät über den mp3-Player und die GPS-Uhr – kleine Geräte müssen mit auf die Strecke. Weiterlesen →

Das kauf ich euch ab! Teil 1: Sportbekleidung aus Deutschland.

Nachhaltige Laufbekleidung Kossmann

Wenn ich mir neue Laufklamotten anschaffen will, habe ich drei Wünsche auf einmal: sie sollen meine ästhetischen Ansprüche und die an die Funktionalität erfüllen, sie sollen möglichst nachhaltig produziert sein und ich will nicht unbedingt einen Kredit dafür aufnehmen müssen. Punkt eins und drei sind offensichtlich zu erkennen und schnell überprüft. Beim zweiten Kriterium wird es mir dagegen nicht gerade leicht gemacht. Ich weiß oft nicht, wo und unter welchen Umständen produziert wurde und was es mit den Materialien und Beschichtungen auf sich hat. Bei vielen Läufern führt das zu einer: „Ach, das ist doch eh alles das selbe“-Haltung. Aber auch wenn man Unternehmen und Marken nicht so einfach in „gut“ und „schlecht“ unterteilen kann – so stimmt es nicht. Es ist nicht alles das selbe. Und es produzieren nicht alle unter ähnlichen Bedingungen, nicht einmal, wenn die Produktion in Asien statt findet.

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Die Sache mit der Seife.

spa concept on wood

Der Läufer an sich duscht oft und gern. Gelegentlich sogar zweimal am Tag. Trotz Wasserverbrauch und anderen Nachteilen für die Umwelt bin ich froh darüber. Dass ich selbst nach dem Lauf duschen kann und vor allem, dass auch andere so nett sind. Sonst würden Läuferstammtische und Lauftreffs bald in säuerlichen Schweißwolken versinken und wer will das schon. Und trotzdem: Wenn ich mir vorstelle, wie viele leere Duschgelflaschen bei mir so jährlich in den Müll segeln – da kommt schon was zusammen. Im Zuge eines heldenhaften Müllvermeidungsprogramms dachte ich also über eine Alternative nach.

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The good the bad and the ugly.

Frage 2

Im Jahr 2010 hat das Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer eine große Welle ausgelöst. Tier- und Umweltschutz waren plötzlich im Feuilleton angekommen. Und ich packte meine Überforderung anlässlich der moralischen Diskussion in einen Text. Er passt heute gut hierher, denn er zeigt, dass es nicht gelingen kann, wenn man antritt, um mit großer Geste die Welt zu retten. Aber dass es hilft, zu wissen, wer man ist und wer man sein will. Zum Beispiel eine Läuferin pro Umwelt.

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