Die Sache mit der Seife.

spa concept on wood

Der Läufer an sich duscht oft und gern. Gelegentlich sogar zweimal am Tag. Trotz Wasserverbrauch und anderen Nachteilen für die Umwelt bin ich froh darüber. Dass ich selbst nach dem Lauf duschen kann und vor allem, dass auch andere so nett sind. Sonst würden Läuferstammtische und Lauftreffs bald in säuerlichen Schweißwolken versinken und wer will das schon. Und trotzdem: Wenn ich mir vorstelle, wie viele leere Duschgelflaschen bei mir so jährlich in den Müll segeln – da kommt schon was zusammen. Im Zuge eines heldenhaften Müllvermeidungsprogramms dachte ich also über eine Alternative nach.

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P wie “Plastikbecher”.

Plastikbecher und ihre Ökobilanz

Es ist ein wunderbarer Luxus: Bei einem Lauf bekommt man unterwegs ein Getränk gereicht. Dabei muss man sich um nichts kümmern, man lässt den Becher nach Gebrauch einfach unter sich fallen wie ein Hottentotte. Andere klauben das Geschirr wieder aus dem Gebüsch oder von der Straße. Im eigenen Garten oder auf dem heimischen Perserteppich wäre diese Art Trinkvergnügen deutlich geschmälert. Es ist einfach großartig. Aber nicht ohne Haken.

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Ein Experiment geht an den Start.

Lohrberg Frankfurt

„Läufer pro Umwelt“- das klingt ein bisschen überraschend. Haben dahintrabende Menschen nicht ohnehin ein umweltfreundliches Hobby? „Motocrossfahrer pro Umwelt“, das wär mal was! Ich bin aber nun mal Läuferin. Wäre Laufen ein Indoor-Sport, wäre ich keine. Das „Draußen“ ist ein wesentlicher Teil des Lustgewinns. Läufer, ganz gleich ob in der Stadt oder auf dem Land, sehen von der Natur mehr als durchschnittliche Büromenschen. Sie lieben das Laufen am Fluss, genießen das erste Knallgrün im Frühjahr und den waldigen Schatten, wenn es heiß ist. Die Natur stellt uns einen riesengroßen Raum zur Verfügung, in dem wir uns austoben dürfen. Und nie hat sie dafür Miete verlangt. Das verpflichtet uns zu Achtsamkeit.

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Was Läufer pro Umwelt tun können.

Oskartonne2

Lesen und Schreiben sind gut uns schön. Aber ohne Handeln geht es nicht, wenn das Projekt “Läufer pro Umwelt” einen Sinn bekommen soll. Ich habe dazu eine Liste von Vorschlägen, sie ist auch gleichzeitig der Spickzettel meiner guten Vorsätze. Denn dass ich darüber schreibe, bedeutet nicht, dass ich beim Thema Umweltbewusstsein ein Muster an Perfektion bin.

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Die Umwelt-Challenge.

Am 14.6. fand in Frankfurt die JP Morgan Corporate Challenge 2012 statt. Knapp 70.000 Läufer traten dabei an. Dazu ein paar Zahlen aus dem letzten Jahr: Für den Lauf von 5,6 km reisten 281 Firmenbusse an. 69.000 Plastikflaschen wurden ausgegeben, dazu 140.000 Becher. 32 LKWs waren in Frankfurt für Materialtransporte unterwegs. Eine echte Umwelt-Challenge – und das vor allem, damit Läufer auf 5.600 Metern nicht elend dehydrieren.

Was wohl das Finanzinstitut J.P. Morgan unternimmt, um diese Mengen für ihre Imageveranstaltung in die Atmosphäre geblasenes CO2 wieder auszugleichen?